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Erfolgreiche Unternehmensgründung durch Standortwahl im Ausland

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Aufgrund der langfristigen Wirkung, welche die Standortwahl automatisch mit sich bringt, sollte diese bei einer Gründungsvorbereitung ein hohes Gewicht eingeräumt werden. In der Realität haben die meisten Unternehmensgründer ihren Firmenstandort jedoch nahe ihres Wohnortes ohne viel darüber nachzudenken. Nur in den allerseltensten Fällen wird überlegt, ob der Standort für den zukünftigen Erfolg der Firma auch sinnvoll ist.

Die Wahl des richtigen Standorts kann für den Erfolg von vielen Unternehmen entscheidend sein oder zumindest eine wichtige Rolle spielen. Für Handelsgeschäfte spielen die Lage und gute Infrastruktur eine große Rolle, für finanzorientierte Unternehmen können gesetzliche Regulierungen und ein Potenzial an hochqualifizierten Mitarbeitern wichtig sein. Ein Kriterium haben aber alle Unternehmen gemeinsam: Die Kosten. Wenn beim Standortfaktor gespart wird, kann sehr schnell am falschen Ende gespart werden und der Erfolg eines Unternehmens gemindert werden.

Stattdessen sollte die Wahl eines geeigneten Standorts sorgfältig geplant werden und auf die Geschäftsidee und die verfolgte Strategie genau angepasst sein.

Daher ist es bereits in der Existenzgründungsphase sinnreich, eine Standortanalyse durchzuführen und zu erörtern, welche Standortfaktoren für den zukünftigen Erfolg und das Geschäftsziel des Unternehmens wichtig sind.

In der Regel stehen für Firmengründer oder bestehende Unternehmen, abhängig vom angestrebten Geschäftsfeld, mehrere Standorte zur Auswahl. Diese sollten in einem objektiven Vergleich miteinander abgeglichen werden, um zu einer optimalen Entscheidung zu kommen. Im besten Fall lassen sich sogar Synergieeffekte nutzen, z. B. Gebiete mit einer Ansammlung ähnlicher Unternehmen können oft eine zusätzliche Stärkung darstellen.

Es gibt zahlreiche bestimmende Standortfaktoren, wozu die geographische Lage, behördliche Auflagen/Regulierungen, Kundennähe, Konkurrenz, Infrastruktur, Arbeitskräfte, Kosten und viele andere Punkte gehören. Aufgrund der Tatsache, dass jedes Unternehmen andere Prioritäten bei der Auswahl der Standortfaktoren hat, kann jeder Standort unterschiedlich attraktiv für das Geschäft sein.

Blick über den Tellerrand

Viele Gründer sind bei der Auswahl eines Standortes zu konservativ und trauen sich nicht außerhalb des Rahmens zu denken. Andere lassen sich auch einfach vom Image und der Wertschätzung des Standortes Deutschland blenden. Jedoch kann sich dieses Denken sehr schnell in direkten Wettbewerbsnachteilen mit Mitbewerbern niederschlagen, welche standortmäßig besser aufgestellt sind.

Das internationale Standorte eine Rolle im Wettbewerb spielen, lässt sich deutlich aus Mitteilungen der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY) herauslesen. So wollen immer mehr Unternehmen in diesem Jahr, trotz wachsender Wertschätzung für den Standort Deutschland, Teile ihrer Geschäfte ins Ausland verlagern. Der Anteil der Firmen mit solchen Plänen habe sich 2014 von elf auf 20 Prozent erhöht. Darüber hinaus planen gleichzeitig weniger ausländische Unternehmen sich in Deutschland neu anzusiedeln.

Europa bietet neue Möglichkeiten

Ein Grund hierfür ist das neu vereinte Europa, welches durch neue Optionen im Standortwettbewerb komplett neue Perspektiven eröffnet. So stehen Unternehmen neue gesetzliche Möglichkeiten zur Verfügung um legal Unternehmenssteuern zu optimieren oder die Last von unnötigen Regulierungen zu reduzieren.

Große Konzerne und erfolgreiche Mittelständler agieren schon seit vielen Jahren international, denn in den letzten Jahren hat sich die EU um einiges erheblich verändert. Wer als Unternehmer innerhalb der EU Steuern sparen wollte, war vor einigen Jahren noch auf versierte Steuerberater oder große Unternehmensberatungsunternehmen angewiesen. Die damit gepaarten Kosten haben den Steuervorteil oft  übertroffen und waren mit erheblichem Aufwand verbunden. Dadurch war die Wahl eines internationalen Standortes oft nur großen Unternehmen vorbehalten, deren Umsätze eine geographische Standortwahl aufgrund der im Verhältnis dazu resultierenden erheblich niedrigeren Kosten rechtfertigte.

Ist man auf der Suche nach einem Land, in dem man mit seinem Unternehmen Steuern einsparen kann, gerät man oft entweder an rechtlich fragwürdige Steueroasen oder innerhalb der Europäischen Union als erstes an Irland, die Niederlande oder Luxembourg. Dieses sind oft die bekanntesten Ziele, die es Unternehmen ermöglichen, von einer unternehmerfreundlichen Gesetzgebung zu profitieren. Mit Abstand am meisten Steuern einsparen, lässt sich jedoch auf dem kleinen EU-Inselstaat Malta. Mit einer Effektivbelastung von gerade einmal 5 Prozent können viele Unternehmer unter bestimmten Voraussetzungen hier am meisten Ersparnis erreichen.

Malta als konkretes Beispiel

Gegenüber anderen EU-Staaten hat Malta einen klaren Vorteil durch die mit Abstand größte Steuerersparnis, während der Inselstaat gegenüber rechtlich fragwürdigen Offshore-Staaten den Vorteil eines innerhalb der EU regulierten und anerkannten Steuersystems und einer an die EU-Richtlinien angepassten Gesetzgebung hat.

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Seit dem EU-Beitritt von Malta können EU-Unternehmen aufgrund der Niederlassungsfreiheit auch von Malta aus Ihr Unternehmen steuern und sind nicht weiter an Deutschland gebunden. Insbesondere für Unternehmer, die nicht im produzierenden, sondern im Dienstleistungsgewerbe tätig sind, kann sich eine Standortentscheidung entscheidend auf die zu tragende Steuerlast auswirken. Hier kann die Möglichkeit eines Standortes in Malta deutliches Einsparungspotential bei den Steuern ermöglichen.

Neben der niedrigen Steuerlast bietet Malta, seit 2004 Mitglied der EU, auch viele andere interessante Vorteile. So ist Malta insbesondere für Dienstleistungsgewerbe und Unternehmen, die business-orientierter Regulierung bedürfen, interessant. Als EU Mitgliedsstaat und Mitglied der Schengen Zone ist Malta ebenfalls als attraktiver Wohnort oder Firmenstandort beliebt.

Malta bietet sich als unbürokratischer Firmensitz ideal an. Günstige Steuern von nur fünf Prozent, geringe Administrationskosten und die Einbindung in die EU machen Malta zu einem bevorzugten Ort für Firmenneugründungen im englischsprachigen Raum.

Die Gründung eines Unternehmens geschieht in der Regel schnell und unkompliziert. Darüber hinaus gibt es zahlreiche private und offizielle Stellen, die bei der Wahl einer geeigneten Gesellschaftsform helfen und bei der Firmengründung mit Rat und Tat zur Seiten stehen.

Von der Eingabe der Dokumente bis zur rechtlichen Wirkung für Dritte beträgt die Dauer einer Unternehmensgründung ca. zwei bis drei Tage und die Gründungskosten sind durch das benötigte Gründungskapital von nur 1.200 Euro auch deutlich niedriger als in Deutschland oder anderen Standorten.

Für weitere Informationen oder sogar als persönlicher Ansprechpartner in Malta, kann die Gründungsberatung von Velocity International weiterhelfen. Diese kann über den Onlineauftritt maltafirma.net informieren und bei Bedarf auch im direkten Gespräch weiterhelfen.

 

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Über Stefan Bauer

Stefan Bauer ist geschäftsführender Gesellschafter der SuprSale GmbH (www.suprsale.com) und spezialisiert auf browserbasierte Applikationsentwicklung sowie die klassische Webentwicklung für Unternehmer-Portfolios und/oder Onlineshop-Lösungen. Hierbei kommen unter anderem Techniken wie PHP, MySQL/MSSQL und Javascript/ExtJS zum Einsatz. Außerdem ist er für alle technischen Abläufe, Prozesssteuerung und Serveradministration im Linux-Umfeld verantwortlich.

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