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Auf die Technik kommt es an – so können 3D-Drucker Unternehmensgründern helfen

Egal, in welchem Bereich man sich selbständig machen will – das Wichtigste ist, sich von der Konkurrenz abzuheben und dem Kunden etwas zu bieten, das er so sonst nirgends bekommt. Denn nur der, der aus der breiten Masse herausragt, wird wahrgenommen und hat dadurch die Möglichkeit, nachhaltig erfolgreich zu sein.

shutterstock_182954159Wer seine Zukunft im Handwerk, in der Architektur oder einem ähnlichen Bereich sieht, sollte sich aus diesem Grund mit einem Gerät beschäftigen, das in den letzten Jahren rasant an Popularität gewonnen hat: dem 3D-Drucker.
Für welche Berufsgruppen lohnt sich der 3D-Drucker besonders?

Die größten Vorteile bringt die Benutzung eines 3D-Druckers, wenn man in den folgenden Branchen durchstarten möchte:

  • Architektur: Statt abstrakte Baup läne zu verwenden, kann man dem Kunden seine Vorstellungen an einem plastischen Modell aufzeigen – und das, ohne es vorher in mühsamer Kleinarbeit zu bauen. Die Ideen des Architekten werden so ohne großen Aufwand greifbar, und Bauherren sehen sofort, was sie erwartet und wo eventuell noch Änderungen vorgenommen werden sollten.
  • Schlossereien: Aufwändiges Gießen war gestern. Schlüssel können jetzt einfach ausgedruckt werden. Man kann so deutlich schneller und effizienter arbeiten und spart Material- und Wartungskosten.
  • Schreinereien: Auch spezialangefertigte Möbel kann man Interessenten nun problemlos vorab präsentieren und mit deren Vorstellungen abgleichen. So können diese viel einfacher nachvollziehen, wie die fertigen Möbel aussehen und in ihrer Wohnung wirken.
  • Modellbau: Bisherige aufwändige Verfahren werden durch den Einsatz von 3D-Druckern deutlich vereinfacht und beschleunigt. Tagelanges, sich immer wiederholendes Fräsen beispielsweise gehört nun der Vergangenheit an. Mit Hilfe spezieller Programme wird das Modell exakt nach den Vorstellungen des Kunden am PC erstellt und ausgedruckt.

Ersparnisse in vielen Bereichen

Gerade für Neugründer war der Aufwand, der mit der Herstellung von Modellen verbunden war, eigentlich kaum zu stemmen, so dass diese oft auf Bilder oder Animationen zurückgreifen mussten. Der entscheidende Nachteil hierbei: Der Kunde konnte diese nicht anfassen, und es war schwer, ihm eine Vorstellung vom eigentlichen Produkt zu vermitteln.

Diese Probleme erübrigen sich durch den Einsatz von 3-D-Druckern. Wer hier einmal klug investiert, kann Interessenten sehr genau aufzeigen, was sie erwarten können – oder das Modell gleich gemeinsam mit ihnen ausarbeiten. Den Kunden bereits am Entstehungsprozess teilhaben zu lassen minimiert das Risiko, dass dieser am Ende unzufrieden ist, was dem Unternehmer wiederum viel Zeit und Geld sparen kann. Gerade in der Anfangsphase ist das für Selbständige sehr wichtig.

Einsteiger, Profi oder Bastler?

shutterstock_374282575Die Höhe dieser Investition kann natürlich stark variieren. High-End-Geräte wie der CubePro von 3D Systems kosten zwischen drei- und viertausend Euro, Einsteigermodelle  – beispielsweise der daVinci jr. von xyz printing – sind hingegen schon ab ca. 400 Euro zu haben.

Wer handwerklich begabt ist – und das sollte man in diesen Branchen ja ohnehin sein – kann statt einem fertigen Drucker auch einen Bausatz kaufen, um sich seine eigene kleine Modellfabrik selbst zusammen zu bauen. Diese sind schon ab ca. 350 Euro zu haben.
Wer sich unsicher ist, für welches Gerät er sich entscheiden soll bzw. welches am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt, kann sich auf der Website des folgenden Shops informieren: Wie funktioniert eigentlich ein 3D-Drucker?

Das mühsame Anfertigen von Formen, stundenlanges Warten, bis das Material ausgehärtet ist – all das gehört mit 3D-Druckern der Vergangenheit an. Modelle werden am PC erstellt, den Rest erledigt der Drucker – schnell, exakt, effizient. So braucht man für seine Projekte deutlich weniger Zeit und kann sich mehr Kunden gleichzeitig widmen. Das hilft jedem Unternehmer – besonders natürlich dem, der gerade dabei ist, sich einen Kundenstamm aufzubauen.

Fazit

Das Verwenden dieser Modelle kann sich für ein Start-Up als entscheidender Wettbewerbsvorteil herausstellen. Während sich etablierte Betriebe oft auch auf bewährte Methoden verlassen, kann ein Neugründer durch den gezielten Einsatz dieser modernen Technologie innerhalb kurzer Zeit konkurrenzfähig werden.

Die Anschaffungskosten für den 3D-Drucker werden  – selbst wenn man sich für eines der teureren Geräte entscheidet – durch die damit verbundene Zeitersparnis und die deutlich besseren Chancen, neue Aufträge zu generieren, sehr schnell wieder hereingeholt werden. Man sollte sich also unbedingt mit solchen Druckern auseinandersetzen – Kundschaft und Konto werden es einem danken.

 

Abbildungn:
Shutterstock: Bildnummer: 374282575, Urheberrecht: Anchiy
Shutterstock: Bildnummer: 182954159, Urheberrecht: Iaremenko Sergii

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Über Stefan Winklhofer

Stefan Winklhofer ist Geschäftsführer der SuprSale GmbH (www.suprsale.com), welche sich auf browserbasierte Applikationsentwicklung spezialisiert hat.

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