3 Gründe für einen Gründungspaten – Wie angehende Unternehmer von Gründungsberatern profitieren

Wer voller Begeisterung beschlossen hat, eine Geschäftsidee in eine eigene Firma zu verwandeln, wird nicht selten schnell wieder geerdet. Unzählige bürokratische Hürden gilt es zu nehmen, Ämter zu besuchen und Voraussetzungen zu erfüllen oder besser gesagt: Deren Erfüllung nachzuweisen. In diesem Strudel neuer Aufgaben, die so gar nichts mit der eigenen Leidenschaft und der eigentlichen Geschäftsidee zu tun haben, profitieren besonders unerfahrene Gründer von einem kompetenten Gründungsberater. Wer von sich von diesen drei Gründen überzeugen lässt, kann auf einem seriösen Gründerportal nach einem Berater suchen, der zu dem eigenen Vorhaben passt.

Vorbeugung gegen Betriebsblindheit

Viele Gründer erkranken schon an Betriebsblindheit, bevor der eigene Betrieb überhaupt existiert. Sie sind so von der Großartigkeit ihrer eigenen Idee geblendet, dass sie die Risiken vollkommen unterschätzen oder gar nicht erst wahrnehmen. Hier kann ein erfahrener Blick von außen zu einem frühen Zeitpunkt einem späteren bösen Erwachen vorbeugen. Ein Gründungsberater kann Ideen und Ansätze kritisch hinterfragen. Im besten Fall hat er sogar eigene Erfahrungswerte, die ihm eine realistische Einschätzung des konkreten Vorhabens ermöglichen. So wird man als angehender Unternehmer gezwungen, eigene Ideen und Entschlüsse immer wieder zu hinterfragen und anzupassen. Das tut nicht nur dem Geschäftsmodell an sich gut: Es ist eine hervorragende Übung für spätere Gespräche mit Geschäftspartnern, Bankern oder Investoren. Ganz nebenbei macht ein solcher Einfluss auch die Erstellung und Verfeinerung eines Businessplans um ein Vielfaches leichter und effizienter.

Erlernen wichtiger Soft-Skills

Ein Gründungsberater weiß, worauf es ankommt. Nicht selten entscheiden nämlich Dinge wie Auftreten, Manieren oder Charisma darüber, ob ein Gründer ernstgenommen wird oder nicht. Diese Soft-Skills kann ein Gründungsberater vermitteln oder zumindest auf ihre Ausbaufähigkeit hinweisen. So kann ein Gründer sicherstellen, dass er nicht nur mit Fachwissen, sondern auch mit sozialer Kompetenz von seinen Ideen überzeugt. Denn wer in bestimmten Geschäftsfeldern brillieren will, muss sich den dortigen Gepflogenheiten –zumindest zunächst – unterwerfen. Egal ob es sich um Etikette oder einen Dresscode handelt: Zu Beginn der eigenen Laufbahn sollte ein kompetenter Gründer sich in jedes soziale und berufliche Umfeld nahtlos einpflegen können.

Das Ziel im Blick behalten

Aus vielen Gründen gibt es immer wieder Ablenkung als Gründer. Sei es eine neue Auflage einer Behörde, eine Unstimmigkeit in einem Vertrag oder ein Fehler in der eigenen Kalkulation: Immer wieder wird man sich – vor allem am Anfang – die Frage stellen, weshalb man all das auf sich nimmt. Besonders wenn man dann daran denkt, was für Herausforderungen später auf einen zukommen werden, verlieren nicht wenige Menschen die Lust am Gründen. Genau hier kann ein Gründungsberater helfen, den eigenen Fokus beizubehalten. Seine Erfahrung hilft dabei, die vielen großen Aufgaben in überschaubare kleine einzuteilen und sie nach und nach zu meistern. Auf diese Weise verhindert der erfahrene Begleiter, dass man selbst ins Micromanagement gerät und sich verzettelt.

Er unterstützt dabei die häufigsten Fehler beim Start in die Selbständigkeit zu vermeiden, z.B. keine Frist zu versäumen und keine Anmeldung auszulassen. So kann man sich als Gründer nicht nur erheblichen Stress, sondern auch erhebliche Kosten sparen: Ein Gewerbe zu spät anzumelden, kann nämlich empfindliche Strafen nach sich ziehen.

Bildquellen

  • MENTORING sketch on notebook: Depositphotos
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